Gestalttherapie

Die Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Verfahren und basiert auf einem ganzheitlichen Weltbild, in dem der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist, eingebunden in ein soziales und ökologisches Umfeld betrachtet wird.

Die Gestalttherapie ist eine Methode, die darauf abzielt, sowohl die Bewusstheit im Hier und Jetzt , als auch Körperlichkeit, Lebensfreude und kreative Kompetenz zu fördern.

Außerdem entspricht die Gestalttherapie einer mehr ressourcen – und lösungsorientierten, als einer krankheits – und leistungsorientierten Vorgehensweise.

In der Gestalttherapie wird weniger „darüber“ geredet, interpretiert oder analysiert, sondern durch den Dialog und die Betonung des Erlebens im Hier und Jetzt wird die Wahrnehmung des Klienten sensibilisiert und die Bewusstwerdung von Empfindungen, Gefühlen, Bedürfnissen und Phantasien gefördert.

Körperliches Nachspüren und aus der Situation entwickeltes Experimentieren mit neuen Verhaltensweisen unterstützen einen Veränderungsprozess.

In meiner Praxis in Regensburg arbeite ich unter anderem mit Gestalttherapie. Die Gestalttherapie zählt zu den humanistischen Methoden, sie ist erfahrungs-und erlebnisorientiert, außerdem experimentierfreudig. Es geht darum, dem Unbewussten einen Spielraum zu geben und sich selbst mit allen Sinneskanälen zu erfahren. Gewahrsein wird geschult, das Leben im Hier und Jetzt betrachtet. Das, was normal zurückgehalten wurde, wird deutlicher und bewusster zum Ausdruck gebracht, indem es zum Beispiel erst einmal vergrößert wird. Die gesamte Körpersprache bzw. der Körperausdruck wird miteinbezogen und oft noch verstärkt, um die dahinterliegende Energie bewusst spüren zu können. Vergangenes, was damals nicht ausgedrückt werden konnte ( beispielsweise Schmerz, oder Bedürfnisse) kann nun ausgedrückt werden, die Gestalt somit vollendet werden.

Der Therapeut, der auf einer Ebene mit dem Klienten ist – welcher sämtliche Ressourcen in sich trägt – geht auf eine Forschungsreise mit dem Klienten. Der Therapeut hält den Raum, so dass der Klient in Selbstverantwortung erfahren kann, was im Unterbewussten dämmert, was verdrängt wurde und was verarbeitet werden möchte. Das Ziel ist, den Kontakt des Klienten zu sich selbst und zu seiner Umwelt zu verbessern, und bestehende Kontaktstörungen dadurch zu überwinden.

Bei der Gestalttherapie (in Regensburg) geht der Therapeut in wertschätzender Haltung in Resonanz, er ist wie ein liebevoller Spiegel für den Klienten. Verletzungen, die im zwischenmenschlichen Bereich entstanden sind, können durch den liebevollen, interessierten Kontakt zum Therapeuten heilen. Der Therapeut ist ein partnerschaftlicher Begleiter, die Gleichheit auf der „ Ich – Du – Ebene“ gibt Sicherheit in der Beziehung.

Mit Hilfe der Gestalttherapie (in Regensburg) können gegensätzliche Pole besser erlebt werden. Wenn der Klient sich bisher stark mit einer Seite identifiziert hat, kann er nun die Fähigkeit erlangen, sich besser in die Gegenseite einzufühlen, und damit beide Pole in sich selbst mehr in die Mitte bringen. Wir werden krank und Symptome können entstehen, wenn wir etwas ausgegrenzt und abgespalten haben und uns dadurch teilweise selbst fremd sind. Im Rollentausch kann man nun ich – ferne, ausgegrenzte Anteile erfahren und dadurch besser integrieren. Man kann Teilaspekte projizieren, selbst in diese Rolle eintauchen und dadurch leichter erkennen, wie es entstanden ist, dass dieser Teil ausgegrenzt wurde. Damit kann eine alte Fixierung verabschiedet werden und man kann sich neu erfahren, freier von alten Konditionierungen und Mustern. Dann kann leichter erkannt werden, wie wir unsere Wirklichkeit aufbauen und einfärben.

Ein weiterer entscheidender Punkt bei der Gestalttherapie (in Regensburg) ist das Sehen ohne Bewertung, ohne Filterschablonen. Das ermöglicht es einem, aus alten Konzepten herauszuwachsen und sich bewusst zu werden, was noch alles in einem gelebt werden möchte.